SFB 1369 Vigilanzkulturen
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Wachsamkeit vermeintlicher MigrantInnen im US-mexikanischen Grenzraum

teilbereich_198x149px_b06Teilprojekt B06

Projektleitung

Prof. Dr. Eveline Dürr

Mitarbeiter                             Ehemalige Mitarbeiterin

Dr. Jonathan Alderman             Prof. Dr. Catherine Whittaker

 

Projektbeschreibung

Dieses Projekt untersucht Konstellationen der Wachsamkeit in der Grenzstadt San Diego in Südkalifornien vor dem Hintergrund zunehmender rassistisch begründeter Übergriffe gegen MigrantInnen und Nichtweiße. Wir werden die Wachsamkeit derer analysieren, die aufgrund ihres Erscheinens oder ihres Namens als EinwanderInnen wahrgenommen werden und daher Diskriminierung zu befürchten haben. Wie reagieren diese phänotypischen „Fremden“ auf sich überschneidende staatliche Überwachung und bürgerliche Wachsamkeit? Welche Wachsamkeitspraktiken werden eingesetzt, um Rassismus zu bekämpfen, nicht aufzufallen, oder um sich von MigrantInnen abzugrenzen? Inwiefern werden Vigilanzkulturen vom Phänotyp, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, Alter und Klasse geprägt? Uns interessiert unter anderem, inwieweit Wachsamkeit bestehende Einstellungen verändert, etwa in Bezug auf Staatsbürgerschaft und Illegalität, Sozialität und Zugehörigkeit. Außerdem wollen wir die materiellen und körperlich-affektiven Dimensionen der Vigilanz und Lebensweisen an der Grenze untersuchen.